Mona Lisas
Birds
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Andenklippenvogel (Rupicola peruviana)

Andengebiet von NW-Venezuela und Columbien bis W-Ecuador und N-Bolivien
Der Andenklippenvogel lebt in tropischen und subtropischen Gebieten in Höhen zwischen 1500 bis 2500 m ü.M. Er frisst hauptsächlich Früchte, die er gewöhnlich im Flug pflückt. Die Männchen versammeln sich auf Balzplätzen. Treffen sie dort ein, setzt sich jedes auf seine eigene Balzarena, z.B. eine Liane in 4-6 m Höhe über Boden, die es frei von Blättern hält. Sofort beginnen sie zu rufen und sich mit halb geöffneten Flügeln zu verbeugen. Dann nähern sie sich benachbarten Männchen mit gesenktem Kopf und Schwanz und mit geöffneten Flügeln und rufen ununterbrochen, um Weibchen anzulocken. Die Weibchen nisten in Felshöhlen.
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Eulenpapagei, Kakapo (Strigops habroptilus)
vom Aussterben bedroht

nur noch auf kleinen Inseln vor Neuseeland: Codfish, Little Barrier und Maud
Der flugunfähige Eulenpapagei brütet nur etwa alle drei Jahre. Die Weibchen legen ihre 1-2 Eier in Höhlen. Die einst ausgedehnten Urwälder aller Höhenstufen bildeten seinen Lebensraum. Habitatszerstörung und die verheerende Wirkung eingeschleppter Tiere wie Hermeline, Ratten und Katzen setzten den nachtaktiven Vögeln arg zu und liessen den Kakapo zum seltensten Vogel Neuseelands werden. 1997 lebten auf Little Barrier gerade noch 50 Eulenpapageien, davon 19 Weibchen.
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Zapfenguan (Oreophasis derbianus)

Südmexiko, Guatemala
Das Zapfenguan gehört zur Familie der Hokkohühner (Cracidae), die nur in Südamerika vorkommt. Ähnlich den altweltlichen Fasanen, hat diese Familie eine Vielzahl auffällig gefärbter Formen hervorgebracht.
Das Zapfenguan bewohnte die Nebelwaldgebiete des südlichen Mexikos und von Guatemala. Habitatzerstörung und Bejagung brachten die Art in unmittelbare Ausrottungsgefahr.
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Zapfenguan (Oreophasis derbianus)

Südmexiko, Guatemala
Das Zapfenguan gehört zur Familie der Hokkohühner (Cracidae), die nur in Südamerika vorkommt. Ähnlich den altweltlichen Fasanen, hat diese Familie eine Vielzahl auffällig gefärbter Formen hervorgebracht.
Das Zapfenguan bewohnte die Nebelwaldgebiete des südlichen Mexikos und von Guatemala. Habitatzerstörung und Bejagung brachten die Art in unmittelbare Ausrottungsgefahr.
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Präriehuhn (Tympanuchus cupido)
ausgestorben

Nordamerika
Das Präriehuhn ist noch mit 4 Unterarten in den Prärien der Vereinigten Staaten verbreitet. Die hier ausgestellte Unterart T. cupido war 1932 ausgerottet. Sie bewohnte die östlichen Staaten der USA, wo sie im letzten Jahrhundert der Kultivierung zum Opfer fiel. Eine kleine Population überlebte noch auf einer kleinen Insel vor der Küste von Massachusetts und fiel dann einem Buschbrand zum Opfer.
Wie alle Rauhfusshühner zeigen die Hähne des Präriehuhns eine auffällige Schaubalz, bei der sie ihre gelben Hautblasen über der Schulter präsentieren.
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Karolinasittich (Conuropsis carolinensis)
ausgestorben

südöstliche und mittlere USA
Ursprünglich bewohnte dieser Papagei die östliche Hälfte der Vereinigten Staaten vom Golf von Mexico bis in die Gegend von New York. Schon im 18. Jahrhundert wurde er aus dem nördlichen Teil des Verbreitungsgebietes verdrängt. Als im Süden der Plantagenanbau von Früchten einsetzte, änderten die anpassungsfähigen Vögel ihre Nahrungsgewohnheiten und stellten von Grassamen auf Fruchtnahrung um, was zu ihrer rücksichtslosen Verfolgung führte.
In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts wurden die Vögel selten und 1918, am selben Ort und im gleichen Jahr wie die letzte Wandertaube, starb «Incas», der letzte Karolinasittich im Zoo von Cincinnati.
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Quetzal (Pharomachrus mocinno)

Südmexiko bis Panama
Der prominenteste Vertreter der Trogone und einer der auffälligsten Vögel der Neuen Welt überhaupt, ist der Quetzal, der höher gelegene Nebelwälder bewohnt. Auffälligstes Merkmal sind die beim Männchen extrem verlängerten Deckfedern des Schwanzes, die eine mehr als einen Meter lange Schleppe bilden können.

Der Quetzal, heute Wappenvogel Guatemalas, genoss schon bei den Mayas und Azteken kultische Verehrung. Nur den höchsten Würdenträgern war es erlaubt, Quetzalfedern in ihrer Federkrone zu tragen. Heute sind diese wunderschönen Vögel einerseits durch die fortgeschrittene Zerstörung ihres Lebensraums und andererseits - trotz gesetzlichem Schutz - immer noch durch Tierhandel extrem bedroht.

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Graurücken-Leierschwanz (Menura novaehollandiae)

Südosten von Queensland durch Ost-Neusüdwales bis Ost- und Mittel-Victoria, in Tasmanien eingebürgert.
Leierschwänze gehören zur Prominenz der australischen Vogelwelt. Ihren Namen haben diese Vögel von den leierartig gebogenen Schwanzfedern des Männchens, welche es während einer bestimmten Balzphase über seinem Rücken ausbreitet. In ihrem Verhalten und ihrem Aussehen erinnern diese sehr grossen, waldbewohnenden Singvögel an Fasane.
Die Männchen zeigen eine auffällige Schaubalz, die von einer erhöhten «Bühne», z.B. einem Baumstrunk oder einem zusammengescharrten Erdhaufen aus vorgetragen wird. Sein Balzgebaren begleitet der Leierschwanz mit einem Gesang, in welchen er imitierte Geräusche einflicht wie das Pfeifen von Lokomotiven, Hupen von Autos oder das Bellen von Hunden.
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Huia, Lappenhopf (Heteralocha acutirostris)
ausgestorben

Nordinsel Neuseelands
Keine andere Vogelart zeigt einen so ausgeprägten Geschlechtsunterschied im Bau des Schnabels wie der Huia. Man nimmt an, dass die beiden Partner ihre Nahrung im Teamwork suchten. Wahrscheinlich legte das Männchen mit seinem kräftigen Meisselschnabel die Verstecke der Insekten frei, die nachher vom Weibchen mit der langen, gebogenen Schnabelpinzette hervorgeklaubt wurden.
Nachstellungen durch die Maoris, welche die Schwanzfedern der Huias als Häuptlingsschmuck verwendeten, und die Bejagung durch rücksichtslose Museumssammler führten bereits im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts zur Ausrottung des Huia.