Mona Lisas
Säugetiere
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Mammut (Mammuthus primigenius)
ausgestorben

Die Rüsseltiere (Proboscidea) waren einst, von Afrika ausgehend, fast weltweit verbreitet. Die Mammut-Gruppe mit dem jungsteinzeitlichen Mammuthus primigenius gelangte während der Eiszeiten über die Beringbrücke nach Nordamerika. Das Mammut starb vor rund 10’000 Jahren aus.
1890 wurden bei Niederweningen ZH die Knochen von mindestens 6 Mammuten gefunden. Für die Rekonstruktion des abgebildeten Skelettes wurden die Originalknochen des zweitgrössten Tieres verwendet und die fehlenden Knochen durch Abgüsse ergänzt.
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Orang-Utan (Pongo pygmaeus)
vom Aussterben bedroht

Nordsumatra und Borneo
Ursprünglich kamen Orang Utans (Pongo pygmaeus) in ganz Indochina, Malaysia und sogar in China vor. Heute findet man diese Menschenaffen nur noch in Nordsumatra und in Borneo. Während sie früher durch Abschuss und Fang dezimiert wurden, ist heute die Zerstörung des Lebensraumes infolge Abholzung der Regenwälder zum entscheidenden Bedrohungsfaktor geworden.
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Kap-Bergzebra (Equus zebra)
vom Aussterben bedroht

Kapgebiet Südafrikas
Das Kap-Bergzebra ist die südliche Unterart des Bergzebras. Es ist knapp der Ausrottung entgangen: 1922 schätzte man 400, 1937 gab es sogar nur noch 137 Tiere in privaten Schutzgebieten. Nach der Gründung des Bergzebra-Nationalparkes ging es bis 1960 weiter im Bestand bis auf 68 zurück, 1969 gab es wieder 140 und seit der Gründung weiterer Nationalparks erhöhte sich die Anzahl bis 1995 auf 700 Tiere.
Das abgebildete Präparat stammt aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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Przewalski-Wildpferd (Equus przewalskii)

ursprünglich in den Steppengebieten Eurasiens, westlich bis Spanien
Die Entdeckung des Wildpferdes 1879 durch Nikolaj Michajlowitsch Przewalski in der Mongolei bedeutete eine zoologische Sensation. Bis dahin glaubte man, dass die Stammform des Hauspferdes ausgestorben sei. Das Wildpferd lebte am Ende des 19. Jahrhunderts nur noch im chinesisch-mongolischen Grenzgebiet. Sofort nach der Entdeckung bemühten sich Zoos und Tierparks, Tiere lebend zu erhalten.

Hagenbeck in Hamburg schickte 1901 und 1902 zwei Expeditionen in die Mongolei, die 39 Fohlen - von ursprünglich 62 - lebend nach Europa brachten. Diese Tiere bildeten den Grundstock für die Zucht in Gefangenschaft. Bis 1990 stieg die Zahl der Wildpferde in Zoos und Tierparks auf 900 Tiere an, die jedoch alle von nur rund einem Dutzend wilder Przewalskipferden abstammen. Die letzten wildlebenden Tiere wurden 1968 beobachtet.

Das ausgestellte Präparat ist eine Rarität. Es ist ein Fohlen aus der Hagenbeckschen Expedition von 1901/02. Die Fohlen wurden gefangen, indem man mit Hauspferden die Wildtierherden verfolgte, bis die Fohlen ermattet zurückblieben und gefasst werden konnten. Seit einigen Jahren laufen Versuche, Przewalskipferde wieder an das Leben in der Freiheit zu gewöhnen und sie wieder anzusiedeln.

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Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus)
ausgestorben

In Australien und Neu Guinea bereits vor rund 2500 Jahren ausgestorben, lebte der Beutelwolf im 17. Jahrhundert nur noch auf Tasmanien. Dort wurde das grösste Raubbeuteltier als gelegentlicher Geflügeldieb rücksichtslos bekämpft. Zu seinem Aussterben 1930 trugen zudem der Landschaftswandel infolge Intensivierung der Landwirtschaft, Konkurrenz durch verwilderte Hunde und evt. eine Krankheitsepidemie bei.
Das abgebildete Präparat wurde 1869 von der Naturalienhandlung Frank zum Preis von Fr. 265 vom Zoologischen Museum gekauft.
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Waldginsterkatze (Genetta servallna)

Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Kongo, äquatoriales Guinea, Gabun, Kenya, Niger, Tansania, Uganda, Zaire
Die Waldginsterkatze gehört zur Familie der Schleichkatzen (Viverridae), die in der Alten Welt mit etwa 70 Arten vertreten ist. Über die Lebensweise der waldbewohnenden, nachtaktiven Waldginsterkatze ist praktisch nichts bekannt.
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Schimpanse (Pan troglodytes)
vom Aussterben bedroht

Äthiopische Region
Schimpansen sind baum- und bodenlebende Menschenaffen. Sie ernähren sich von Pflanzenteilen, Termiten und Ameisen und gelegentlich auch von kleineren Affen, Duckern und Schweinen. Diese nächsten lebenden Verwandten des Menschen sind durch Lebensraumzerstörung und Bejagung stark bedroht.
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Neunbinden-Gürteltier (Dasypus novemcinctus)

Süd-USA, Mexiko, Zentral- und Südamerika bis Nordargentinien, die Kleinen Antillen (Grenada), und Trinidad und Tobago
Die Gürteltiere haben einen massiven Panzer auf der Oberseite gemeinsam. Er besteht aus Knochen und einer Hornbedeckung und gliedert sich in Schuppen und Bänder (Gürtel).
Das Neunbinden-Gürteltier lebt in leicht sumpfigen, bewaldeten Gegenden Südamerikas. Es ist in den Norden vorgedrungen und ist recht häufig. Insekten und andere Wirbellose bilden seine Nahrung, es nimmt aber auch pflanzliche Nahrung zu sich. In einer selbst gegrabenen unterirdischen Höhle mit Gangsystemen wirft das Weibchen jeweils 4 Junge und alle sind gleichen Geschlechts.
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Berberlöwe (Panthera leo leo)
ausgestorben

Der Berberlöwe war eine grosse und langhaarige Löwenform in Nordafrika. Die Männchen hatten eine besonders ausgedehnte Mähne. Sie waren auch jene Löwen, welche die Römer für ihre Tierkämpfe verwendeten.
Wegen starker Bejagung nahm der Bestand im 19. Jahrhundert ab. Für die französischen Besatzungstruppen in Nordafrika war die Löwenjagd ein beliebter Sport. Ende des 19. Jahrhunderts war der Berberlöwe in Tunesien und Algerien ausgestorben. In Marokko überlebte er bis etwa 1922.
Zur Zeit wird versucht, aus Zoolöwen mit entsprechenden Merkmalen, Berberlöwen zu «rekonstruieren». Das ausgestellte Präparat stammt aus dem Jahr 1865. Das Museum besitzt auch das einzige bekannte Präparat einer Beberlöwin.
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Eisbär (Ursus maritimus)
stark gefährdet

Zirkumpolar in der Arktis, südliche Verbreitungsgrenze wird durch die Grenze des Eises bestimmt.
Eisbären gehören zur Gattung der Echten Bären (Ursus). Sie sind ausserhalb der Fortpflanzungszeit Einzelgänger, verbringen die kälteste Jahreszeit in Winterruhe in selbst gegrabenen Höhlen und bringen dort ihre Jungen zur Welt. Bis heute konnte man den Bestand der Eisbären nicht richtig schätzen: Man vermutet zwischen 7000 und 20'000 Tiere. In der russischen Arktis sind sie vollkommen geschützt, während sie in Nordamerika und Skandinavien kontrolliert bejagt werden.
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Zorilla (Ictonyx striatus)

Äthiopische Region
Der Zorilla, auch Bandiltis genannt, ist ein nachtaktiver Einzelgänger. Er frisst hauptsächlich Nagetiere und grössere Insekten, aber auch Vögel, Eier, Eidechsen, Schlangen und Frösche. Wenn er sich bedroht fühlt, kann er seinen Feind gezielt mit dem überlriechenden Sekret seiner Afterdrüsen anspritzen.