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Vor 380 Millionen Jahren:
Sterben in Raten
Im Devon lösten Meeresspiegelschwankungen und sauerstoffarme Bodenwässer gleich mehrere Aussterbe-Ereignisse vor allem in den Flachmeeren aus, wo die Riffbildung zum Stillstand kam. Doch auch die sich ausbreitenden Landpflanzen trugen zum Tod auf dem Meeresgrund bei, wie fossile Pflanzenreste dokumentieren. Von den Opfern sind der Schädel und das Lebensmodell eines riesigen Panzerfisches, kieferlose Fische, und zahlreiche Korallen zu sehen. Der Ursprung der von den Aussterbe-Ereignissen stark betroffenen, insgesamt aber erfolgreichen Ammonoideen ist mit Fossilien und Lebensmodellen nachempfunden. Dass ihr Erfolgsrezept die Einrollung des Gehäuses war, zeigt eine eindrückliche Sammlung verschiedenster Arten aus Marokko. Auch die Trilobiten überlebten und die kiefertragenden Fische gehörten langfristig zu den Gewinnern der Katastrophen. Das 70 cm lange Lebensmodell eines der ersten Lurche dokumentiert einen entscheidenden Schritt zur amphibischen Lebensweise und ist Vorbote der anschliessenden Eroberung des Festlandes im Karbon.
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