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Vor 65 Millionen Jahren:
das bekannteste Massenaussterben



Durch das Aussterben der Dinosaurier am Ende der Kreide wurde dieses jüngste Massenaussterben weltweit berühmt. Eine Bühne zeigt ein zerfallenes Skelett von Triceratops, einem der letzten Dinosaurier, während ein kleines Pelztier die vom Aussterben der «schrecklichen Echsen» profitierenden Säugetiere vertritt. Zähne von Raubdinosauriern, Dinosauriereier und die Schädel eines Flugsauriers und Mosasauriers illustrieren die einstige Vielfalt dieser ausgestorbenen Reptilgruppen. Dass auch viele wirbellose Meerestiere verschwanden, wird beim Anblick zahlreicher Belemniten und der letzten, bis 2 m grossen Ammoniten klar. Sogar unsere Schreibkreide, nichts anderes als Reste einzelliger Algen, belegt die Vielfalt des Planktons vor dem Massenaussterben. Von der darauf folgenden Erholung an Land und im Meer zeugen zahlreiche Korallen und Seeigel, Tintenfische, gigantische Haizähne, eine Meeresschildkröte aus dem Kanton Glarus und ein Krokodil aus Deutschland, Zähne und ein Skelett von Urpferden aus Frankreich und Dielsdorf, fossile Fledermäuse und der Schädel eines Urwals. Unter dem Mikroskop dokumentieren Foraminiferen das Aussterben und den anschliessenden Aufschwung im Mikrokosmos.

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Massenaussterben und Evolution - Katastrophen als Verhängnis und Chance für Lebewesen seit Milliarden von Jahren
 
Begleitprogramm
Buch «Massenaussterben und Evolution»

 

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