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Seit 100 000 Jahren, heute und morgen


Die Wechsel von Kalt- und Warmzeiten im Eiszeitalter führten zum Verschwinden grosser Säugetiere wie Mammute und den südamerikanischen Südhuftieren, von denen ein Schädel zu sehen ist. Eine Lebendrekonstruktion des Dodo von Mauritius, das Ei und die Beinknochen eines 3 m hohen Elefantenvogels aus Madagaskar zeugen von menschenverursachten Aussterben auf Inseln. Obwohl auch der Mensch vom Aussterben betroffen war - vor 2 Mio. Jahren gab es noch 2 Gattungen mit 5 Arten von Hominiden - ist seine einzige überlebende Art verantwortlich für das nächste Massenaussterben. Umweltveränderungen lassen die Aussterberate rasant ansteigen und fast die Hälfte aller Pflanzen und Tiere weisen Verschiebungen ihrer Verbreitungsgebiete auf. Die Überpräsenz des Menschen wird deutlich am laufenden «Welttaktgeber» und auf einem TV-Turm, der wahllos Tagesnachrichten ausstrahlt.

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Massenaussterben und Evolution - Katastrophen als Verhängnis und Chance für Lebewesen seit Milliarden von Jahren
 
Begleitprogramm
Buch «Massenaussterben und Evolution»

 

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